Neues Hobby: Naturnaher, insektenfreundlicher Garten

Sehr viel Freude macht mir gerade die (sehr langsame) Neugestaltung unseres Garten. Es geht dabei darum, weniger Arbeit zu haben, weniger gießen zu müssen, mehr Pflanzenvielfalt für die Insekten in den Garten einzubringen, Insekten einen Lebensraum zu bieten durch Totholz, Steinhaufen, Insektenhotels, ein vielfältig blühendes Nahrungsangebot zu schaffen und einen geschlossenen Kreislauf. Dabei wird Dünger durch Mulch und Kompost selbst hergestellt und Abfall wie Baumschnitt und Pflanzenschnitt im Garten wieder verwendet, also nicht abtransportiert und Dünger von außen nicht eingeführt.

Hortus

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Immer wieder neue Baustellen

Nun war ich endlich mal bei einem Therapeuten, der nach Kuklinski arbeitet, weil ich immer noch Probleme mit dem Nacken habe und da findet er, dass mein Kiefer schief steht und ich nachts wohl knirsche oder zumindest immer sehr fest aufbeiße.

Die Hausärztin betonte bei meinem letzten Besuch im letzten Jahr, dass mein Knirschen im Schulter-Nacken-Bereich definitiv normal sei. Mich hat das aber immer sehr gestört und ich hielt es schon damals nicht für „normal“. Normal vielleicht, weil sehr viele Menschen die gleichen Symptome haben, aber sicher nicht physiologisch, nicht gesund.

Schon nach der Axiskorrektur war das Knirschen im Schulterbereich deutlich besser. Nun hat der Therapeut gestern das Kiefergelenk entblockt oder so und mir meine Kieferstellung mit zwei Watteröllchen provisorisch korrigiert. Ich soll eine einfache Beißschiene tragen bis zum nächsten Termin in zwei Wochen, damit sich die total verspannte Muskulatur entspannt, und dann soll ich eine Korrekturschiene von der Zahnärztin bekommen, nach Anleitung des Therapeuten.

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Wirklich COPD?

Am 25. Mai war ich wieder einmal zur routinemäßigen Kontrolle beim Lungenfacharzt. Ich merkte schon ein paar Tage vorher, dass es sich nicht so richtig gut anfühlte, aber da ich beim Sport nach wie vor längst nicht solche Luftprobleme hatte wie früher, machte ich mir keine Gedanken. Es ist ja Frühling und die Pollen haben mir dieses Jahr wieder mehr Symptome gemacht, auch im Rachen, der Nase und dem Hals. Dennoch war ich etwas erschrocken, als ich erfuhr, dass dieser Test am schlechtesten von allen ausgefallen war, zumindest was den  FEV 1 angeht. Er lag nur noch bei 51 % vom Soll. Mein schlechtester Wert war 54 %. Mist! Auch die Werte, die die Überblähung anzeigen, sind wieder schlechter geworden. RV 147 % vom Soll. Er hat sich über zwei Jahre ganz langsam wieder verschlechtert. Jedes halbe Jahr ein bisschen mehr. 89,3 % hatte ich im Mai 2016. Im Mai 2014 waren es 175,4 %.

Das Merkwürdige an der Sache ist aber, dass es mir trotzdem um Welten besser geht, als vor vier Jahren, als die Diagnose gestellt wurde. Ich bin sehr viel leistungsfähiger, habe mehr Kondition, bin kräftiger, habe weniger Luftnot. Und ich habe das Gefühl, dass es mir nicht schlechter geht, von der Lunge her, als während meines gesamten Lebens. Richtig frei atmen, konnte ich, meiner Erinnerung nach, noch nie bei Belastung.

In der letzten EVA hatte ich über 90 % im grünen (gesunden) Bereich. Auch die Lunge war in Ordnung. Das brachte mich zu der Überlegung, dass es vielleicht gar nicht der Lunge schlecht geht, sondern dass sich die Enge eher am Kehlkopf befinden könnte. Oder es könnte auch sein, dass meine Bronchien von Geburt an enger sind, als bei anderen Menschen. Erst vor Kurzem hat ein HNO Arzt festgestellt, dass bei mir die Gehörgänge sehr eng sind, genauso wie die Nasengänge. Auch die Harnröhre wurde vor vielen Jahren von einem Urologen als zu eng befunden. Ist einfach alles bei mir zu eng? Zusätzlich wird meine Lunge noch durch eine Trichterbrust eingeengt.

Fazit: Es ist nicht gesichert, ob ich tatsächlich unter einer klassischen COPD leide, oder ob meine Beschwerden nicht einfach anatomisch bedingt sind. Ich habe meinen gesamten Körper wieder stabilisiert, repariert, regeneriert. Das hat einen sehr großen gesundheitlichen Gewinn gebracht. Die Lungenfunktion konnte ich  (bisher) nicht auf Dauer verbessern.

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Ein Frauenthema: Die natürliche Funktion des Körpers und die Leitlinien der Schulmedizin

Seit Jahren gehe ich regelmäßig zur Krebsvorsorge und lasse auch einen Ultraschall der Gebärmutter mit machen. So weiß ich, dass mich seit Jahren eine kleine Unregelmäßigkeit in meiner Gebärmutter in Form eines Myoms oder Polypen begleitet. Die Frauenärztin konnte das nicht deutlich bestimmen, fand aber immer, dass das Teil dort bleiben könne.

Im Juni diesen Jahres hatte ich seit mehr als einem Jahr keine Regelblutung mehr gehabt und weil im Ultraschall zu sehen war, dass die Schleimhaut noch sehr hoch aufgebaut war, wurde mir ein künstliches Gestagen verschrieben. Das sollte ich 10 Tage lang nehmen, damit die Schleimhaut ab bluten konnte. Würde das passieren, sollte ich gleich zur Kontrolle kommen, wenn nicht, dann zu einem späteren Zeitpunkt. (Ich hatte das nicht verstanden, aber so hingenommen.) Zu Hause las ich im Beipackzettel die Kontraindikation Schlaganfall. Nach langem Überlegen und der Kontaktaufnahme mit zwei Gynäkologen im Internet auf einer Beratungsseite und meiner Heilpraktikerin, bat ich meine Ärztin um ein Gespräch. Sie ließ mir von der Arzthelferin ausrichten, dass ich das Mittel erstmal nicht nehmen, sondern im Oktober zur Kontrolle wieder kommen solle. Das war heute.

In der Zwischenzeit war mir das Mittel Borax begegnet, das ich gegen meine Gelenksteifigkeit und Muskelschmerzen beim und nach dem Sport ausprobiert hatte. Dazu hatte ich täglich einen Tee aus Frauenmanteltee getrunken, auf den ich zufällig gestoßen war. Ich war noch nicht sehr vertraut mit dem Borax gewesen, sodass ich erstmal erstaunt gewesen war, als ich Ende August plötzlich wieder eine normale Regelblutung bekam, nach nun eineinhalb Jahren. Dann hatte ich mehr über Borax gelesen und erfahren, dass es ausgleichend auf die Sexualhormone zum Beispiel den Progesteronspiegel wirkt. War die Blutung also doch nicht so zufällig? Das wäre doch ein komischer Zufall.

Heute bei der Ärztin erzählte ich, von der plötzlichen Blutung und von meiner Einnahme des Borax und des Frauenmanteltees. Das wischte sie vom Tisch, indem sie sagte: „Wir wollten ja heute schauen, wie die aufgebaute Schleimhaut ist.“ (sinngemäß) Die Schleimhaut stellte sich regelmäßig und schön dünn dar, genau, wie sie sein soll. Ich freute mich, dass mein Körper das Problem so prima nur mit Hilfe des Borax und einem Tee gelöst hatte. Die Ärztin aber war ganz anderer Meinung. Laut „Leitlinien“ muss man, wenn nach mehr als einem Jahr Menopause eine Blutung stattfindet, eine Ausschabung machen. Das Myom/Polyp war zur Gefahr geworden, zu entarten. Deshalb sollte ich am besten gleich zur Ausschabung gehen. Weil ich das nicht wollte, wollte sie mir noch einen Aufschub bis Ende November, Anfang Dezember geben. Dann soll ich zur Kontrolle kommen, anschließend zur Ausschabung.

Warum plötzlich diese Panik? Ich finde doch, mein Körper hat ganz richtig funktioniert. Das „Teil“ war nie ein Problem und nun muss es ganz plötzlich wegen der Leitlinien, in Begleitung einer Ausschabung, begutachtet werden? Innerhalb von ein paar Wochen? Um ganz sicher zu gehen, sagte sie? – Wie sicher ist eigentlich eine Narkose für die Ausschabung, auch wenn sie nur eine viertel Stunde mit Maskenatmung dauert? Ein, wenn auch kleines, Risiko eingehen, wegen der Angst vor etwas, was vielleicht/wahrscheinlich noch gar nicht da ist? – Haben die „Leitlinien“ denn eine Medikation mit Borax zum Ausgleich des Progesteron mit einbezogen, oder nur die Manipulation desselben mit künstlichem Gestagen? Denn wenn Borax die Blutung verursacht hat, hat es doch das Myom/Polyp nicht getan. Wo kommt dann das plötzliche Krebsrisiko her? Es sei denn, Borax war nicht beteiligt und unwirksam. Tja, wer weiß das so genau?

Aus „Die Borxverschwörung“
„Forschungen haben inzwischen ergeben, dass die Supplementierung mit Bor bei Frauen in den Wechseljahren den Blutspiegel der aktivsten Östrogenvariante auf das Doppelte erhöht. Das 17-beta-Östradiol erreicht damit ähnliche Werte, wie sie bei Östrogenersatztherapien zu beobachten sind. Auch die Testosteronwerte stiegen auf mehr als das Doppelte an.9 Bei einer Hormonersatztherapie erhöht sich allerdings das Risiko für Brustkrebs und Endometriumkrebs. Produziert der Körper die Hormone selbst (wie bei der Einnahme von Bor), geschieht das offenbar nicht. Manche Frauen leiden durch einen zu hohen Östrogen- und einen zu niedrigen Progesteronspiegel unter prämenstruellen Problemen, und haben deshalb Bedenken, Bor einzunehmen. Bislang liegen mir keine Hinweise vor, dass Bor den Östrogenspiegel über den gesunden Normalwert anhebt. Bor hat auf den Sexualhormonspiegel wahrscheinlich einen ähnlich ausgleichenden Effekt wie Macawurzel-Pulver. Maca wirkt auf die Hypophyse, und hebt damit den Hormonspiegel an. Es wirkt ausgleichend und stimuliert bei Bedarf offenbar auch die Eigenproduktion von Progesteron.“

Fazit: Wenn schon die verdickte Schleimhaut nicht als potentielles Krebsrisiko herhalten kann, weil sie plötzlich wieder verschwunden ist, muss doch wenigstens eine Regelblutung nach mehr als einem Jahr Menopause in Zusammenhang mit einem Myom/Polypen dafür und für die Indikation einer Ausschabung genügen. Dafür hat man schließlich die Leitlinien. Aber wo bleibt die natürliche Funktion eines Körpers in dem Spiel? Klar, unter dem Aluhut. 😉

Den setze ich nun auf und versuche mit Hilfe von Jod (Lugol’sche Lösung) dem „gefährlichen“ Ding zu Leibe zu rücken. Damit schlage ich dann auch gleich drei Fliegen mit einer Klappe: Myom/Polyp, Schilddrüsenknoten und eine kleine Zyste in der Brust. Wenn das kein Plan ist. 😉

 

Update 23.12.2017

Inzwischen war ich wieder zur Kontrolle. Die Ärztin fand dieses Mal, dass die Schleimhaut so gut aussieht, dass man nichts weiter unternehmen muss. Das Myom sei an einer Stelle, die man durch eine Ausschabung gar nicht erreichen könnte und da es sich auch nicht vergrößert, kann es dort einfach bleiben. Warum nicht gleich so? 😉

 

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Spiekeroog

Gestern kamen wir aus unserem Urlaub in Spiekeroog zurück. Es war wieder echt schön. Das Wetter war auch super. Es gab fast keinen Wind und kaum Regen. Ich war fit wie ein Turnschuh und auch das Stapfen durch den weichen Sand machte mir gar nichts aus, obwohl wir meist sehr schnell liefen. Ich hatte absolut keine Probleme mit meiner Lunge.

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Dieser kleinen Robbe begegneten wir auf unserem Strandspaziergang.

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Verspannte Muskeln

Schon meine Behandlung mit Atlantotec hat mein Körpergefühl sehr verbessert. Heute hatte ich die zweite manuelle Massage bei der selben Physiotherapeutin und ich bin sehr erstaunt, wie gut ich mich danach fühle. Nach der ersten Massage merkte ich schon, dass ich viel leichter aufrecht gehen konnte, ohne meine Haltung ständig zu korrigieren, und heute fühlte ich mich noch ein Stück besser. Die linke Seite ist noch ein wenig verspannt, deshalb werde ich noch eine Massage nehmen. Dann ist das Thema durch. Ich kann das nur empfehlen, sich mal um die korrekte Lage und Stellung der Wirbelkörper zu kümmern und die Verspannungen zu lösen.

Zusätzlich gehe ich ja noch zweimal in der Woche zum Faszientraining (Ballance), und auch da merke ich eine Verbesserung.

Meine Lunge fühlt sich weiterhin sehr gut an, und auch mein Puls ist nicht mehr so schnell beim Ausdauertraining.

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Es muss einfach mal gesagt werden:

Das Leben ist schöööööööööööön! 😀

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